Arystan Petzold

Live Looping · Musikpädagogik · Ritual Practice

Multiinstrumentale Performance, transkulturelle Musikprojekte und künstlerische Forschung zwischen Jazz, globalen Grooves, Elektronik, Körper, Ritual und Raum.

Musikalische Vielfalt

Ist das noch Jazz?

„Ist das noch Jazz?" interessiert Arystan Petzold weniger als das, was die Frage öffnet: eine bewegliche Praxis aus Hören, Reagieren und Entscheiden im Moment – geprägt von Trompete und Jazzstudium, von Hip-Hop, Funk und Soul, von westafrikanischen, afro-latinischen und rituellen Konzepten und von der Arbeit in mehreren Sprachen und Ländern.

Geboren in Greifswald, begann er mit der Trompete in den Blasorchestern des Vogtlands. Später kamen Madrid, das Jazzstudium in Dresden und viele Jahre in Bands, Kollektiven, Theaterproduktionen und transkulturellen Projekten hinzu. Heute lebt und arbeitet er vor allem zwischen Umbrien und Ostdeutschland.

Jazz meint dabei weniger ein Genre als eine Haltung: Nicht Stilgrenzen zählen, sondern musikalische Denkweisen – modale, pentatonische und mikrotonale Räume, Wiederholung, Groove, organische Übergänge, Reibungen und Verwandlungen. Musik ist hier kein abgeschlossenes System, sondern ein beweglicher Prozess zwischen Ordnung und Chaos.

Improvisatorische Freiheit entsteht nicht isoliert, sondern im Verhältnis zu anderen: hören, antworten, Raum lassen, Verantwortung übernehmen. So greifen Performance, Teaching und Research ineinander – im Konzert, im Workshop und in Re_Connection. Hinzu kommt eine mehrsprachige Praxis in Deutsch, Italienisch, Spanisch, Englisch und Russisch, die seine Arbeit in internationalen Kontexten prägt.

Kontakt & Booking

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